Basis Martigny (Boutique-Hôtel):
Sonntag 13.06. :
Also, wie gestern schon erwähnt, verliessen wir heute Leukerbad. Und wie auch schon gesagt, ging das nicht ohne Zwischenstop... und zwar zu einem der Highlights unseres Urlaubes. Die Aletsch-Arena und der Aletschgletscher! Aber alles Schöne liegt weit, weit oben... Also einmal mehr den ganzen Mut zusammennehmen und ab in die Gondel von Fiesch auf die Fiescher Alp. Das war noch der angenehmere Teil. Hier mussten wir in die Seilbahn 🚠 umsteigen, welche uns auf's Eggishorn (ca. 2900m) transportierte. Und auch hier haben sich die Strapazen voll ausbezahlt. Ein solcher Ausblick ist unbezahlbar und einzigartig. Und wer weiss, wie lange man unsere Gletscher noch bestaunen kann.
Danach fuhren wir relativ direkt nach Martigny und haben im Boutique-Hôtel eingechecked. Leider hat das eigene Restaurant geschlossen und wir waren gezwungen, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Aber dafür haben wir uns einen leckeren Burger gegönnt. Und jetzt sitzen wir in der Hotelbar, trinken ein Bier und schmieden Pläne für morgen.
Montag, 14.06. :
So, nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir los. Unser erstes Ziel: Lac d'Emosson, ein wunderschöner Stausee. Theoretisch könnte man diesen per Standseilbahn, Zug und nochmals einer kleinen Standseilbahn erreichen. Wir haben uns aber für das Auto entschieden...
Auch hier haben wir wieder eine Traumaussicht genossen. Eigentlich wollten wir hier eine kleine Wanderung unternehmen, aber der Schneepflug war zu langsam... Kurz nach der Staumauer war Schluss und wir mussten umkehren. Aber egal, das war es definitiv wert... und wir haben sogar noch Bartgeier gesehen, der grösste Vogel der Schweiz...
Peti wollte dann unbedingt noch die Dents de Midi sehen. Also machten wir einen kleinen Abstecher nach Mex. Ja, es heisst wirklich so und man konnte diese Bergkette auch sehen und es ging natürlich auf engen Strassen steil hinauf und wieder herunter. Natürlich hatten wir noch nicht genug. Auf gut Glück fuhren wir noch zu den Salzminen in Bex. Diese sind aber montags generell geschlossen.
Auf dem Rückweg fuhren wir am Chateaux de St. Maurice vorbei. Hier wurde eine Pinocchio-Ausstellung angepriesen. Aber wir interessierten uns mehr für die "gorge aux fées, die Feen-Grotte. Nach einem beschwerlichen Aufstieg von ca. 20 Minuten erreichten wir den Eingang. Von hier konnte man etwa einen Kilometer in ein Höhlensystem reinmarschieren. War sehr schön. Am Ende erwartet einem ein kleiner See mit einem Wasserfall. Die ideale Abkühlung nach einem heissen Tag.
Das war's dann aber auch für heute. Nach einem erfrischenden Bier geht's jetzt unter die Dusche und danach zum Abendessen.
Einfach dranbleiben, morgen geht's weiter...
Dienstag 15.06. :
Heute haben wir einen Ort besucht, der schon länger auf unserer Liste stand. Aber jedes Mal, wenn wir in dieser Gegend weilten, war das Wetter schlecht. Nicht so heute!
Nachdem Frühstück, welches heute ein bisschen dürftiger ausfiel, stiegen wir ins Auto und fuhren direkt zum Bahnhof in Montreux. Noch rasch Tickets kaufen und ab in den Zug nach Rochers de Naye. Dieser Aussichtspunkt liegt auf 2042m und bietet wieder eine wunderbare Aussicht. Einziger Nachteil: ein Weg dauerte ca. 50 Minuten und es herrschte Maskenpflicht...
Eigentlich wollten wir anschliessend nochmals zum Salzbergwerk in Bex. Aber dieser Ausflug hätte nocheinmal fast zwei Stunden Maske bedeutet... das war sogar für uns zuviel 😷
So zogen wir es vor, ein bisschen dem Genfersee entlang zu fahren und blieben vorerst beim Schloss Chillon stecken, ein paar Fotos liegen immer drin.
Weiter in Richtung Aigle bis Les Diablerets und dem Col du Pillon. Von hier kann man zum Glacier 3000. Zuerst eine Bahn nach oben und die nächste von Peak zu Peak. Wenn man dann oben angekommen wäre, würde einem die spektakuläre Hängebrücke erwarten.... (haben wir aber nicht gemacht).
Also wieder zurück und über den Col de la Croix nach Bex und direkt nach Hause.
Da wir schon lange Lust auf Pasta hatten, fuhren wir nochmals nach Martigny und liessen uns im "La Nonna" verwöhnen. Eine Nachspeise hatte schlicht keinen Platz mehr, die Portionen waren riesig. Anstelle eines Tellers wurde gleich eine Platte serviert... mega!
Jetzt sitzen wir wieder an der Bar und geniessen unser allabendliches Bier. Morgen verlassen wir dann Martigny. Mal schauen, was da noch so kommt...🙃