Basis Orbe (Des Mosaiques): 

Mittwoch 16.06. :

Nach dem Frühstück (heute wieder ausgiebig und gemütlich) packten wir unsere sieben Sachen und fuhren los. 

Geplant war heute nur ein Höhepunkt: habt ihr gewusst, dass es in der Schweiz einen "Grand Canyon" gibt? Bis wir diese Ferien geplant haben, war uns dies auch nicht bewusst. Also ab zum Creux du Van. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir unser Ziel, das Restaurant La Soliat, von wo man den Spaziergang antreten konnte. Nach nochmals ca. 20 Minuten hatte man dann den ersten Blick auf diese Wand. Für Schweizer Verhältnisse echt riesig und extrem hoch. Wenn man will, was ich nicht will, kann man bis zu Rand gehen, wo die Aussicht wirklich spektakulär ist. Peti ging dann noch weiter um das perfekte Foto zu schiessen. Und ja, besser geht es fast nicht...

Wir versuchten dann anschliessend noch einen Ort zu finden, von wo man das Ganze noch von anderen Perspektive anschauen konnte. Auch das können wir abhaken.

Danach fuhren wir querfeldein über kleine Strässchen, umgeben von verschiedenen Feldern, nach Orbe.

Hier haben wir uns im Hôtel des Mosaiques einquartiert. Nach einer wohlverdienten Dusche sind wir nun beim Apero und werden auch hier zu Abend essen..

Alles Weitere dann morgen... 🙂

Donnerstag 17.06. :

Das heutige Motto: ein gemütlicher Tag, das heutige Ziel: Lac de Joux und Lac Brenet.

Doch nach nur wenigen Fahrminuten mussten wir den ersten Fotostop machen. Das kleine Städtchen Romainmôtier war wie geschaffen für ein paar Bilder. Eine wunderschöne kleine Altstadt mit einer schönen Burg resp. einem kleinen Schloss.

Noch immer nicht an unserem Ziel angekommen, haben wir einen Aussichtspunkt erspäht, welchen wir nicht ignorieren konnten. Den Dent de Vaulion. Nach einem 20-minütigen Aufstieg erreichte man die Spitze, von wo man einen wunderbaren Blick auf die beiden Seen hatte. Wäre die Fernsicht besser gewesen, hätte man ein geniales Panorama geniessen können. Sollte die Sicht morgen besser sein, werden wir hierher zurückkommen...

Dann haben wir doch noch unser Ziel erreicht. Zwei wunderschöne Seen, richtig zum Geniessen!

Anschliessend fuhren wir noch ein bisschen querfeldein....

Über Orbe, Sainte-Croix und Val de Travers nach La Brėvine. Am kältesten Ort der Schweiz war es aber auch heute knapp 30 Grad.

Danach fuhren wir alles entlang dem Neuenburgersee wieder zurück zu unserem Hotel. Kurz umziehen und ab zum Apėro. Wir werden auch heute wieder hier zu Abend essen. Und morgen verbringen wir den letzten Tag unserer Ferien. Was wir dann vorhaben, könt ihr dann hier wieder lesen...

Bis dann 😁

Freitag 18.06. :

So, nun ist es also soweit, der letzte Tag unserer Ferien. Nach dem Frühstück ging's los in Richtung Kerzers. Viele wissen jetzt schon, was unser Ziel war! Ja, das Papiliorama...

Wenn ihr nun denkt: super, bei dieser Hitze, aber es war nicht wirklich wärmer als draussen. Ein bisschen feuchter, ja, das stimmt. Aber der Pavillon mit seinen unzähligen Schmetterlingen ist einfach toll. Zig Schmetterlinge, die umhertreiben ist einfach nur entspannend. Nachher ging es weiter zum Nocturama (mit süssen Faulis) und dem Dschungeltreck. Ein schönes Erlebis, doch bevor wir wieder gingen, zog es uns nochmals zu den Schmetterlingen. Man hat stets das Gefühl, etwas zu verpassen. Aber nach 3 Stunden hatten wir doch genug und die Maske war nass...

Also weiter in Richtung Murtensee und kurz rauf auf den Mont Vully. Von dort oben konnte man sowohl den Neuenburger- wie auch den Murtensee sehen. Von dort nach Estavayer-le-Lac mit dem wunderschönen Schloss. Da dürfen ein paar Fotos nicht fehlen. Anschliessend fuhren wir über diverse Nebenstrassen zurück zum Hotel, welches wir kurz vor dem Gewitter erreichten. Aber beim Apéro stören Blitz und Donner nicht...

Nachher geht es wieder zum Abendessen ins hoteleigene Restaurant und dann heisst es: Koffer packen!

Mal schauen, was uns auf dem Heimweg noch erwartet 🤔

Samstag 19.06. :

So, heute ist nun also der letzte Tag gekommen.

Nach dem Frühtstück packten wir noch den Rest unsere Sachen und fuhren los. Pläne hatten wir für heute eigentlich keine mehr.

Nur wollten wir nicht die ganze Strecke auf der Autobahn zurücklegen, sondern ein bisschen abseits dieser entlang fahren.

Das erste Stück bis Bern bentutzten wir noch die Autobahn und fuhren dann via Worb nach Schlosswil, um ein paar Fotos des gleichnamigen Schlosses zu machen. Danach durch das Emmental, Entlebuch, über kleinere Pässe zum Sempachersee und danach Richtung Muri. Vor Muri sind wir noch an Feldern vorbeigekommen mit bis zu 20 und mehr Störchen. Wir habe beide noch nie soviele Störche auf einmal gesehen.

Tja und von Muri war es dann nicht mehr weit und so sind wir wieder zu Hause angekommen.

Es waren wunderschöne Ferien, die Schweiz können wir jedem empfehlen und es muss nicht immer das Weite sein (aber hoffentlich doch bald wieder).

Bis zum nächsten Mal und tschüss...