Dana/Petra/Wadi Rum

 

Dienstag 25.03.2025: Canyon - Dana - Kerak/Shobak Burg - Little Petra

Nach dem Frühstück genossen wir einen letzten Blick auf das Tote Meer und wurden pünktlich von Ala und Sharif abgeholt. Heute mussten vor allem viele Kilometer unter die Räder genommen werden.

Den ersten Fotostop gab es beim "Grand Canyon" Jordanien's. Von unserem Standort aus hatte man einen schönen Blick über die Schlucht und den darin liegenden Stausee.

Die Schlucht hinab, über die Staumauer und auf der anderen Seite wieder hoch. Das geht eigentlich in ganz Jordanien immer so...

Weiter fuhren wir bis Kerak. Hier befindet sich die grösste Kreuzritterburg des Landes. Wie es sich für Burgen gehört, steht diese auf einem Hügel und ist eigentlich nur von einer Seite her erreichbar!

Die Fahrt ging weiter von der Königsstrasse über die Wüstenstrasse Richtung Süden. Anders als der Name erwarten lässt, ist dies eine gut ausgebaute Autobahn. Da unser Fahrer auch mal Essen muss, hielten wir in einem Restaurant, wo er seinen Hunger stillen konnte (wenn man mehr als 81 km fährt, muss man nicht fasten...).

Danach erreichten wir ein wenig später das Dana Naturschutzreservat. Eigentlich müsste man dieses Gebiet eher als Grand Canyon bezeichnen! Sieht eher so aus und ist sehr eindrücklich...

Nächster Halt bei der Burg Al Shobak, ebenfalls eine Burg der Kreuzritter. Diese fotografierten wir aber nur von aussen, da wir noch ein bisschen Zeit für den letzten Halt benötigten: Little Petra!

Natürlich kein Vergleich zur "richtigen" Stadt Petra, aber ein kleiner Vorgeschmack auf das, was wir morgen sehen werden!

Danach wurden wir ins Hotel gebracht. Nach dem Einchecken gingen wir zum Abendessen und sind nun wieder in unserem Zimmer. Wir werden früh schlafen gehen, da uns morgen ein langer und anstrengender Tag bevorsteht. Wir freuen uns auf Petra! 🤗🤗🤗

Mittwoch 26.03.2025: Petra

Heute starteten wir zum Highlight unserer Reise: Petra!

Etwa zwei Minuten von unserem Hotel entfernt befand sich der Eingang zu dieser Stadt. Zuerst mussten wir ca. 500m gehen, bis man zur Schlucht gelangte. Und weitere 1'200m bis zum Schatzhaus. Dem grössten und schönsten Bauwerk dieser Stadt. Petra ist ja eine Stadt, bei welcher alle Gebäude in den Fels gebaut worden sind. Dieses Schatzhaus war dann wiederum der Anfang dieser Stadt. Von hier ging es nochmals ca. 1,5 km weiter bis zum Ende der Stadt! Natürlich verteilen sich auf dieser Strecke diverse weitere, schöne Bauten und viele Gräber. So brauchten wir über vier Stunden bis dorthin...

Aber zu unserem Glück hatte es auch hier wenig Leute!

Bei den Fotos, welche ihr hier seht, handelt es sich nur um etwa 20% aller Bilder, welche wir heute gemacht haben.🤭

Nachdem wir den ganzen Weg wieder zurück gelaufen sind, genehmigten wir uns ein Bier (es ist gat nicht so einfach, hier Eines zu finden!)

Wir haben uns nun ein wenig erholt und gehen anschliessend zum Abendessen.

Die nächsten beiden Nächte verbringen wir in der Wüste. Es kann sein, dass wir dort kein Internet-Zugang haben, oder dieser zu schlecht ist. Sollte dem so sein, werden wir diese beiden Tage in Akaba nachholen....

Viel Spass beim Fotos durchstöbern.. 🤗

Donnerstag 27.03.2025: Wadi Rum

Heute nahmen wir Abschied von Petra. Kurz nach der Stadt erklommen wir (wieder einmal) eine steile Anhöhe. Oben angekommen hatte man eine wunderbare Sicht auf Petra. Die Bauten konnte man natürlich nicht sehen, aber man erkannte, wie gross diese Schlucht wirklich ist!

Dann fuhren wir der Königsstrasse entlang in Richtung Süden. Wir überquerten eine Bahnlinie (welche heute nur noch für Touristen fährt). Es gibt aber einen kleinen Bahnhof, welchen wir noch schell besichtigten.

Weiter ging die Fahrt zum Wadi Rum Visitor Center und bestaunten die sieben Säulen der Weisheit. Wieso der Berg so heisst, wissen wohl nur die Weisen selber!

Anschliessend unternahmen wir eine zweistündige Jeeptour durch die Wüste. Eine unglaublich vielfältige Landschaft. Sand und verschiedene Felsformationen! Einfach nur schön. Wir hielten bei einer kleinen Schlucht, wo man alte Schriften bestaunen konnte. Es gibt ebenfalls natürliche Steinbrücken und vieles, vieles mehr...

Am Ende dieser Tour mussten wir uns dann von Ala und Sharif verabschieden. Die nächsten Tage sind wir auf uns selbst gestellt 🤭

Ein paar Minuten später erreichten wir das Rahayeb Desert Camp. Ein wunderschönes Camp, welches in eine Schlucht gebettet ist. Wir bezogen unser Zelt und gingen etwas Essen, in der Hoffnung, dass die Klimaanlage ihren Dienst tat. Hat sie auch. Aber nur ein paar Minuten später gab es einen Stromausfall und das Zelt heizte sich von Minute zu Minute mehr auf!

Als der Strom wieder da war (wir sind nicht sicher, ob dieser vielleicht bewusst abgestellt worden ist) setzten wir uns nach Draussen und tranken ein 0,0 Bier.

Zum Anebdessen gibt es Eintopf, welcher in der Erde über ein paar Stunden gegart wird. Wir lassen uns überraschen!

Mehr darüber erfahrt ihr später!

Also, wie versprochen noch ein paar Worte zum Nachtessen: der Topf war dreistufig, unten der Reis, in der Mitte das Fleisch (Lamm und Hähnchen) und zuoberst das Gemüse! Dazu gab es verschiedene Salate und etwas Süsses zum Schluss. War echt fein. Es gab dann noch einen Tee am Feuer und jetzt sind wir bettreif... 😴😴😴

Bis morgen 🌞

Freitag 28.03.2025: Wadi Rum/Um Ashreen

Nach einer erholsamen Nacht und einem kurzen Frühstück ging's zum nächsten Highlight: Kamelreiten! Als wir endlich aufgesessen sind (was eine kleine Tortur war), ritten wir eine Stunde durch die Wüste. Einfach nur Ruhe und endlose Weite.

Heute Abend machen wir noch eine Sunset--Jeeptour. Weitere Bilder kommen dann später. Einfach wieder reinschauen... 🤗

Also, nach dem Kamelritt kamen wir zurück und hatten das Camp für uns alleine.

Statt Buffet bekamen wir Tellerservice, aber die Menge hätte für mehrere Personen gereicht, war aber lecker.

Später starteten wir dann zur Sunset-Jeeptour. Fast 4 Stunden quer durch die Wüste!

War der Sand erst rot, wurde er gelb, der gelbe Wüstensand wurde zur Steinwüste usw.

Auch die Felsformationen änderten stetig. Hatte man eine davon hinter sich gelassen, tauchte wieder eine komplett andere Formation auf. Einfach eindrücklich. Man könnte vermutlich stundenlang durch diese Landschaft fahren und würde immmer wieder Neues entdecken! Das Einzige, was wir nicht gesehen haben, ist der Sonnenuntergang....

War aber trotzdem super!

Kaum zurück ging es zum Abendessen. Wir haben schon beim Mittagessen darum gebeten, nicht so viel Essen aufzutischen. Das Ergebnis seht ihr selber. Auch das hätte für eine ganze Familie gereicht...

Jetzt sind wir wieder in unserem Zelt, laden alle Geräte (wenn nicht gerade wieder der Strom ausfällt) und werden nachher schlafen gehen. Es war doch ein langer, anstrengender, aber schöner Tag! 🐫🐫🐫