Tokyo

26. März:

Die Sonne suchten wir heute morgen leider vergebens, es hat geregnet. Aber egal, mit Regenjacke und Schirm bewaffnet fuhren wir zuerst nach Kamakura. Diese Stadt war im 12. Jahrhundert Sitz des ersten Shogunats. Den ersten Halt legten wir beim Hasedera-Tempel ein. Hier stehen 1000 Figuren, Jizo-Schutzheilige der ungeborenen Kinder. Nicht täuschen lassen: diese Figuren sind etwa so gross wie Barbie-Puppen. Wunderschön ist auch die ganze Gartenanlage mit vielen Blumen, Bäumen, Teichen, Moosflächen etc. Auch blühen hier schon viel mehr Kirschblütenbäume, was das Ganze noch viel schöner erscheinen lässt!

Ebenfalls zu diesem Tempel gehört der Kotoku-in, ein riesiger Buddha, den man auch von Innen bestaunen konnte.

Danach spazierten wir (oder eher rannte Peti) noch zum Tsurugaoka Hachiman-gu Schrein. Dort gab es wunderschöne Bäume, viele weisse Tauben und auch Eichhörnchen...

Dann näherten wir uns Tokyo. Elend lange ging die Fahrt durch Industriegelände bis wir endlich im Hotel ankamen. Am Nachmittag kam übrigens die Sonne wieder hervor hnd darum starten wir nachher die erste Tour durch Tokyo...

Wir zogen mit der ganzen Gruppe inkl. Reiseleiterin los. Unser Hotel befindet sich an der Waterfront, ziemlich weit ausserhalb der City. Also fuhren wir zuerst mit der Hochbahn in die Stadt. Das einzigartige an dieser Bahn: es gibt keinen Lokführer.... ist noch spannend. Wir haben uns dann bald einmal losgesagt und sind mit der Metro weiter nach Shibuya gefahren. Dort liegt die bekannteste Kreuzung der Welt. Niedlich übersetzt heisst sie: Shibuya Alle-gehen-Kreuzung. Wenn die Fussgänger grün bekommen laufen sie chaotisch von allen und nach allen Seiten über die Strasse. Das muss man gesehen haben. Danach ging's auf demselben Weg wieder zurück ins Hotel, wo wir uns jetzt von den Strapazen erholen...