7. Tag (11. Nov.) : Hängebrücken - Familie Ulrich - Tenorio
Es scheint, als hätten wir den Wettergott erzürnt. Wir hatten zwar morgens ein paar kurze sonnige Abschnitte, aber schlussendlich hatte die Sonne keine Chance gegen unseren ständigen Begleiter (der Sturm lässt grüssen).
Nichts desto trotz steuerten wir unser Ziel an: den Parque Mystico mit den vielen Hängebrücken. Bei strömendem Regen liefen wir los und hatten unser erstes Highligt: einen Nasenbär! Weiter alle zusammen bis zur ersten Hängebrücke. Dort trennten sich unsere Wege. Während der Rest der Gruppe den Weg über die Brücken fortführte, kehrte ich um und schaute mir den Vogelpark an. Aber schlussendlich kamen alle klitschnass wieder zum Parkplatz und die Reise ging weiter.
Als nächstes hielten wir bei der Familie Ulrich. Eine Schweizer Familie mit einem Bauernbetrieb. Aber der Höhepunkt hier war eine abenteuerliche Zugfahrt zum einzigen Drehrestaurant in Mittelamerika! Es gab Züri-Gschnätzlets mit Röschti, welche allerdings aus Yuka gemacht wurde. Einen Unterschied schmeckt man allerdings nicht.
Und nach diesem Halt gings direkt weiter ins Paradies! So eine Hotelanlage und vor allem so ein Bungalow hatten wir noch nie. Vielleicht bleiben wir einfach hier im Rio Celeste Hotel Hideaway und warten auf schönes Wetter...🌞🌞🌞
Nachher gehts zum Essen und dann werden wir euch unsere Fotos zeigen.
Viel Spass!
8. Tag (12. Nov.) : Tenorio Nationalpark
Unser heutiges Ziel war der Tenorio Nationalpark.
Das Wetter war zumindest am Morgen noch recht schön. Nach dem Frühstück konnten wir auch bereits unseren ersten Erfolg verzeichnen ein Tukan und Affen, welche wir allerdings nicht fotografieren konnten.
Also ab zum Park. Nur gerade ein paar Fahrminuten später waren wir auch schon angekommen.
Am Anfang ging es mehrheitlich eben geradeaus und kaum losgelaufen, haben wir schon unser nächstes Faultier entdeckt. Leider auch so hoch oben im Baum, dass es nicht wirklich gut zu fotografieren war. Kurze Zeit später hiess es dann einmal mehr: Regeschirmalarm! Aber das war ja nichts neues und zum Glück hielt der Regen nicht lange an.
Der erste Höhepunkt war dann der Rio Celeste Wasserfall (Catarata). Den Blick darauf musste aber hart erarbeitet werden, es ging so geschätze 150 Stufen hinunter. Und diese mussten natürlich auch auf dem Rückweg wieder erklommen werden.
Das nächste Ziel war die Laguna Azul. Eine kleine, türkisfarbene Lagune. Dieser Fluss verdankt seine Farbe einer chemischen Reaktion. Fragt bitte nicht, was da genau passiert. Aber auch der Weg dorthin war sehr beschwerlich: Matsch, rutschige Steine und Wurzeln und ca. 70, gefühlte ein Meter hohe, Stufen. Also war diese Lagune für mich das Ende.
Vier tapfere Wanderer gingen aber noch weiter, dort wo der Rio Celeste seinen Ursprung hat. Am Tenideros fliessen zwei Flüsse zusammen und dort entsteht auch die geniale Farbe des Flusses.
Dieser Ausflug hat sich definitiv gelohnt. Also alles wieder zurück und danach hatten wir den Rest des Tages zur freien Verfügung. Zuerst noch ein paar Fotos der Hotelanlage und danach wollten wir eigentlich eine Runde Planschen. Aber ihr dürft raten: Unser ständiger Begleiter hat sich wieder gezeigt. Der Himmel hat die Schleusen geöffnet. Jetzt sieht es ein bisschen besser aus und wir gehen schwimmen. Nass werden wir ja eh und es gibt herrlich warme Hot Pots.
Nachher gehts zum Essen und viel mehr passiert dann nicht mehr.
Bis morgen und schlaft gut...