Tolosa und San Sebastian

Donnerstag 05.09.:

Heute nahmen wir unseren Mietwagen in Empfang: einen Volvo XC40. Nach ein paar Minuten hatte Pit dieses Auto im Griff und wir fuhren los!

Das erste Ziel heute war San Juan de Gaztelugatxe. Eine kleine, vorgelagerte Insel. Man könnte vom Festland über eine Art Steg zur Insel gelangen. Wenn man denn reserviert hätte (x Tage voraus) 😠😠😠! Aber von einem Aussichtspunkt konnte man die Insel gut fotografieren und da das Wetter eh nicht so super war, ging das in Ordnung.

Also weiter nach Gernika. Das berühmte Gemälde von Picasso (der Schrecken des Krieges) kennen vielleicht ein paar von euch. Im spanischen Bürgerkrieg (1937) wurden hunderte von Zivilisten durch Angriffe von italienischen und deutschen Bombern getötet!

Nach einer kleinen Stadtbesichtigung fuhren wir weiter nach Getaria. Ein kleiner Küstenort mit einer schönen Kirche. Nächster Halt war dann in Zarautz. Gemäss Unterlagen sollte dieses Städtchen eine sehenswerte Altstadt haben. Aber anscheinend haben wir diese nicht gefunden oder sie ist schlichtweg nicht so speziell...

So machten wir uns auf den Weg nach Urnieta, wo wir unser Hotel für eine Nacht bezogen. Da dieses Hotel ausserhalb liegt, sitzen wir jetzt in der Bar, trinken ein Bierchen und werden dann auch hier zu Abend essen!

Morgen dann mehr 🤗

Freitag 06.09.:

Nach einer regnerischen Nacht und einem ebensolchen Morgen (Regen und Nebel), frühstückten wir ganz gemütlich. Aber es nützte ja eh nichts und wir mussten das Hotel verlassen.

Das erste Ziel heute war Tolosa. Ein kleines, malerisches Städtchen mit schönen Häusern. Aber die erste Runde machte ich alleine, da Pit einen Migräneanfall hatte. Also löste ich ein Parkticket und zog los, während Pit im Auto wartete und hoffte, dass die Migräne rasch vorbei ging...

Ich kam zum Auto zurück und Pit ging es zum Glück wieder besser. Also noch einmal los, um ein Paar Fotos zu schiessen!

Als nächstes wollten wir zum Chillida Leku Museum (ein Park mit diversen Skulpturen). Aber nach ein paar Aufnahmen von aussen, beschlossen wir, weiter zu ziehen. Also los nach San Sebastian. Zum Autofahren der reinste Horror. Aber wir liessen unser Auto in einer Parkgarage stehen und liefen los. Durch einen Teil der Altstadt liefen wir weiter zum Aquarium. Dies war mehr eine Ausstellung über die hiesige Seefahrt und Fischerei, als ein Aquarium. Aber ein paar Fische gab es dann doch noch. Und das Wetter wurde immer besser. Noch einmal ein paar Schritte durch die Altstadt und dann fanden wir ein italienisches Restaurant! Da konnten wir natürlich nicht einfach vorbeilaufen. Wir haben hier gegessen und sind anschliessend zu unserem Hotel gefahren.

Dies befindet sich auf dem Monte Igueldo und man hat einen genialen Blick auf die Bucht und auf San Sebastian. Die Sicht war so gut, dass wir sogar bis nach Biarritz schauen konnten. Ebenfalls speziell: das Hotel hat nebenan einen kleinen Vergnügungspark! Natürlich nicht riesig, aber es gibt eine kleine Achterbahn (Montaña Suiza), eine kleine Wildwasserbahn und vieles mehr. Wir werden diese Bahnen sicher auch noch ausprobieren.

Kaum in der Bar konnten wir einen schönen Sonnenuntergang bestaunen 🌅👍

Morgen werden wir vermutlich mit der Standseilbahn hinunterfahren und noch einmal San Sebastian unsicher machen...

Samstag 07.09.:

Diese Nacht haben wir so gut geschlafen, dass wir den Wecker fast nicht gehört haben. Spielte aber keine grosse Rolle, da das Wetter noch nicht richtig schön war. Also genossen wir ein gutes Frühstück und fuhren mit der Funicolar (Standseilbahn) von unserem Hotel hinunter zur Stadt. Unterdessen war die Sonne da🌞

Zuerst besichtigten wir Peine del Viento. Das sind drei Stahlskulpturen, die am Strand montiert worden sind.

Dann schlenderten wir gemütlich dem Strand entlang zur Altstadt. Unterwegs bogen wir zum Palacio de Miramar ab. Ein wunderschöner Platz mit einem ebenso schönen Herrenhaus. Danach besuchten wir die Kathedrale del buen Pastor. Auch dies eine riesige Kirche. Aber im Gegensatz zur Basilika hat diese nur einen Turm, welchen man aber von weither sehen kann.

Eigentlich wollten wir in der Altstadt Tapa essen, aber in der Innenstadt wurde heute irgendetwas gefeiert. Es hatte so viele Leute, dass praktisch kein Durchkommen war!

Also machten wir uns auf den Rückweg und kehrten in einem Strandrestaurant ein. Wir teilten uns einen Cesar Salad und spazierten anschliessend weiter. Alles der Promenade entlang, bis wir wieder zur Standseilbahn kamen. Auch hier hatte es mehr Leute als erwartet, und so mussten wir relativ lange anstehen. Aber zu guter Letzt sind wir dann wieder in unserem Hotel angelangt. Wir sitzen jetzt wieder in der Bar und haben uns noch etwas zu Essen bestellt (im Restaurant findet eine Feier statt!). Es gibt Hamburger und Cesar Salad zum Zweiten... 👍🍔🥗

Zwei Nachträge: obwohl Wolken aufgezogen sind, gab es einen super Sonnenuntergang und wenn man spanisch könnte, hätte man gewusst, dass dies kein Cesar Salad war (aber Chickenfingers mit Cesarsauce), aber es war saulecker... 👍

Sonntag 08.09.:

Wie erwartet war das Wetter heute morgen so ziemlich beschissen... (sorry, aber man kann es nicht anders sagen...)!

Also setzten wir uns nach dem Frühstück auf unseren Balkon und warteten, bis die Sonne kam. Diese kam noch nicht... Aber auf dem Meer kam Bewegung auf! Nach ein paar Minuten merkten wir, dass hier die jährliche Ruderregatta stattfindet. Eine der ältesten Ruderreagatten überhaupt.... 👍

Von unserem Balkon aus hatten wir die perfekte Sicht!

Nach diesem unerwarteten Anlass machten wir uns auf nach Hondarribia! Wir versuchten einen Parkplatz zu finden, hatten aber keine Chance. Auch hier wurde irgendein Anlass gefeiert und so fuhren wir weiter, um wenigstens den Leuchtturm zu fotografieren, und das bei schönstem Wetter!

Auch auf dem Rückweg fanden wir keinen Parkplatz und so fuhren wir zurück ins Hotel.

Da wir ja einen winzig kleinen Vergnügungspark vor der Haustür haben, beschlossen wir, diesen noch zu nutzen. Also fuhren wir eine Runde mit der Achterbahn (mehr Tal- und Bergbahn)!🎢 Wer die Ruderregatta gewonnen hat, wissen wir leider nicht. Wer hingegen das Turtle-Rennen gewonnen hat, schon: Pit war der glückliche Gewinner und hat einen Stofftiger abgesahnt... (meine Schildkröte hat verloren...).

Danach entschieden wir uns, noch kurz den Pool anzuschauen! Zum Glück: der Pool und die Aussicht waren genial!

Und nun sitzen wir zum letzten Mal in der Hotelbar, geniessen unsere Chickenfingers, unser Getränk und gehen nachher schlafen. Nebenbei gab es wieder einen kleinen Teil-Sonnenuntergang 🌞 und den Leuchturm unten am Hotel....

Morgen geht es weiter in Richtung Pamplona...