Santander :
Mittwoch 11.09.:
Nach dem Frühstück starteten wir unsere Reise bei Sonne und Wolken, eben immer noch Aprilwetter. Nach ca. einer Stunde erreichten wir Miranda de Ebro. Ein Städtchen am gleichnamigen Fluss. Als Highlight wurde hier die Brücke angepriesen. Aber diese war nicht wirklich speziell und zudem wurden genau unter dieser Brücke Werbeplakate angebracht. Dies machte es fast unmöglich, nur Bilder der Brücke zu machen. Auch die Stadt selber war, na ja, einfach eine Stadt!
Heute fuhren wir alles querfeldein und brauchten deshalb viel Zeit!
Also weiter zum Puerto de los Tornos. Fälschlicherweise gingen davon aus, dass es sich hier um ein Dorf handelt. Weit gefehlt: es war "nur" eine Passhöhe mit Aussichtspunkt (920m).
So langsam hatten wir Lust auf einen Kaffe und auch die Blase drückte langsam. Im Dorf Lanestosa haben wir dann einen Espresso getrunken und ein paar schöne Fotos gemacht. Der Pipi-Stop musste warten, aber das Wetter war noch immer einigermassen ok.
Als nächstes fuhren wir weiter über's Land in Richtung Küste nach Laredo. Dort wollten wir eigentlich die Kathedrale besuchen. Aber das Wetter war mittlerweile ziemlich bescheiden. Wir suchten stattdessen den Eingang zum Tunel de Laredo. Dieser ist ca. 400m lang und ist zum Teil bemalt mit Meeressujets. Ein bisschen wir ein Glastunnel in einem Aquarium. Am Ende kam man zu einer Plattform, von welcher aus man eine schöne Sicht auf die Stadt hatte.
Das sollte es dann gewesen sein und wir machten uns auf den Weg nach Santander und checkten in unserem Hotel ein. Wir haben eine kleine Suite mit Terrasse. Wahrscheinlich können wir diese nicht nutzen...
Es war aber noch einigermassen trocken und so liefen wir los zur Peninsula Magdalena. Diese war in ein paar Minuten zu erreichen, wir haben aber noch eine Kleinigkeit gegessen. Gleich am Anfang bestiegen wir eine kleine Bimmel-Bammel-Bahn, welche einem bis zum Palacio de la Magdalena brachte. Ein wunderschönes, riesiges Schloss. Nur leider wurde das Wetter nun definitiv immer schlechter. Nach einem letzten Besuch im kleinen Zoo (Seehunde und Pinguine, welche leider nicht zu sehen waren), liefen wir noch durch das Burger Festival Areal, tranken ein Bier und liefen zurück zum Hotel. Nun hat auch der Regen eingesetzt und wir waren froh, wieder im Hotel zu sein.
Noch ein Absacker in der Hotelbar sind wir nun geschafft vom langen Tag und geniessen den Abend im Hotelzimmer!
Donnerstag 12.09.:
Wir wurden heute vom Prasseln des Regens geweckt! Und der Regen hat uns auch den ganzen Tag begleitet, und dies nonstop....
Aber da wir ja nicht den ganzen Tag im Zimmer verbringen wollten, packten wir die Regenjacke ein und zogen los. Wir parkierten mitten in Santander. Vorbei am schönen Postgebäude besuchten wir zuerst die Kathedrale von Santander. Auch hier gab es einen Kreuzgang mit wunderschönen Säulen. Da noch eine Messe lief, mussten wir ein paar Minuten warten, bis wir in die Kirche konnten und spazierten daher gemütlich um den Innenhof. Die Kirche selber ist riesengross und dort, wo der Turm ist, kann man nur erahnen, wie hoch dieser Teil der Kathedrale ist.
Nachher tranken wir einen Kaffe in der grossen Markthalle und fotografierten unterwegs noch einige schöne Bauwerke. Dann weiter zum Centro Botin (Museum für moderne Kunst). Das Gebäude sieht ein bisschen aus wie die Aussenspiegel eines Autos!
Trotz Dauerregen fuhren wir weiter zum Faro de Cabo Mayor, einem Leuchtturm am Ende einer Landzunge.
Da der Regen immer heftiger wurde, fuhren wir zurück zum Hotel.
Am späteren Nachmittag machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem. Dies ist auch hier nicht ganz einfach, da praktisch alle Restaurants zwischen 16h und 20h geschlossen haben. Tapas gibt es immer, diese sind aber so brotlastig, das wir das nicht unbedingt wieder wollten. Wir fanden ein kleines Restaurant, welches zu unserem Glück auch Pasta anbot, was will man mehr...
Auf dem Rückweg fotografierten wir noch das Monumento a los Raqueros. Dies sind Skulpturen von vier Kindern und ist auch den Kindern gewidmet, die sich den Lebensunterhalt auf der Strasse verdienen müssen!
Ein letzter Halt beim Casino, bevor wir wieder zurückfuhren.
Wie immer aktalisieren wir unsere Homepage bei einem Absacker in der Bar. Morgen geht es weiter zum letzen Stop vor dem Rückweg nach Bilbao, in Gijon...