Pamplona - Laguardia und Logrono

Montag 09.09.:

Das Aprilwetter scheint uns treu zu bleiben. Trotz kleinem Sonnenaufgang am Morgen, war es trüb. Aber egal, wir unternahmen einen weiteren Versuch, das Städtchen Hondarribia zu besuchen. Das Parkplatzproblem hatten wir definitiv nicht und so marschierten wir in Richtung Altstadt. Wir kamen gerade bis zur Kathedrale und wurden gezwungen, diese zu besichtigen, da es zu regnen begonnen hatte.....

Aber es gibt schlimmere Orte, auf die Sonne zu warten. Nur kam diese nicht mehr zurück. So fuhren wir weiter nach Pamplona. Ein paar Fotos von unterwegs und in Pamplona angekommen, besuchten wir zuerst die Zitadelle. Ein sternförmiges Fort, gebaut 1571 - 1645, ein Beispiel der spanischen Renaissance Architektur, riesengross und schön gepflegt..

Danach checkten wir in unserem Hotel ein. Mitten in der Altstadt und nicht gerade Gaby-freundlich..., viele Treppen und extrem verwinkelt, aber schön (klein und fein).

Dann stiefelten wir wieder los. Durch die schöne Altstadt ging es weiter zur Kathedrale Santa Maria la Real. Wir haben noch überlegt, ob wir den Eintritt bezahlen sollen. Wir haben es gemacht und es hat sich mehr als gelohnt. Diese Kirche ist einfach riesig: die Kirche selber, der Innenhof, die Ausgrabungen, das Museum und vieles mehr, einfach nur WOW!

Nach einem Bier-Stop liefen wir noch zur Stierkampfarena. Diese war aber erwartungsgemäss geschlossen. Nach ein paar Aufnahmen von aussen gingen wir wieder zurück zum Hotel. Wir ruhten uns ein paar Minuten aus und suchten uns eine Bar, um ein Apéro-Bier zu trinken. Dann gingen wir zum Italiener, wo wir uns den Bauch vollschlugen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes... (die Portionen waren, wie ihr sehen könnt, riesig...)!

Jetzt aktualisieren wir unsere Homepage und morgen geht es weiter nach Logroño!

Immer schön dranbleiben... 👍

Dienstag 10.09.:

Auch heute wusste das Wetter nicht, was es wollte. Da wir heute eine längere Strecke fahren mussten, sind wir früher los als sonst. War es in Pamplona noch bewölkt, waren danach immer mehr blaue Störungen zu erkennen.

Den ersten Halt machten wir beim Mirador Alto del Perdón. Nebst vielen Windrädern gab es hier einen Steinkreis (eine Art Monument) und viele Stahlskulpturen. Je mehr die Sonne hervorkam, desto schöner kamen sie zur Geltung. Ein paar Geier kreisten auch hoch über uns. Übrigens sind die meisten Orte, die wir besichtigen, auf dem Jakobsweg. Man sieht also viele Leute, die mit dem Rucksack unterwegs sind...

Anschliessend fuhren wir nach Puente la Reina und schauten uns die Puente romanico an. Eine wunderschöne alte Steinbrücke. Und auch hier hatte die Sonne ein Einsehen und zeigte sich für ein paar Minuten. Genug lange, um schöne Fotos zu machen!

Als Nächstes machten wir einen kurzen Stop in Ciraqui. Ein kleines, erhöhtes Städtchen, aber leider keine Chance, einen Parkplatz zu finden.

Machte aber nichts, denn unser nächstes Ziel war Laguardia. Ebenfalls ein kleines Dorf, welches auf einem Hügel liegt. Man parkiert unterhalb und kann dann mit dem Lift zum Dorf hinauffahren! Eine tolle Idee! Das Auto bleibt unten und man muss trotzdem nicht zum Dorf emporkraxeln....

Nebst der Kathedrale gab es zig kleine Gässchen, Läden, Tapas Bars und Restaurants...

Auch hier hatten wir den Wettergott auf unserer Seite und die Sonne kam voll zum Vorschein. Also schnappte sich Pit die Kamera und lief noch einmal durch alle Gassen, um kitschige Fotos zu schiessen. Hat sich aber wirklich gelohnt!🌞🌞🌞

Nach einem frühen Abendessen in Laguardia machten wir uns auf den Weg zu unserem Hotel in Logroño. Kurz tanken und einkaufen und dann genehnigten wir uns ein Bierchen in der Hotelbar. Wir werden uns heute einen gemütlichen Abend machen. Morgen müssen wir wieder viele Kilometer unter die Räder nehmen. Bis dann!